Vegan in Oer-Erkenschwick: Was bedeutet das wirklich für die Stadt?

Was bedeutet vegan, eine Lebensweise, die auf den Verzicht von tierischen Produkten basiert – von Essen bis zu Kleidung. Auch bekannt als pflanzliche Ernährung, ist sie heute mehr als eine Diät. Sie ist eine Entscheidung, die sich in Supermärkten, Schulen und sogar in der Stadtverwaltung niederschlägt. In Oer-Erkenschwick, einer Stadt mit tiefen Wurzeln in der Industrie und einer starken migrantischen Gemeinschaft, wird vegan nicht als Modeerscheinung behandelt – sondern als praktische, wachsende Option im Alltag.

Die Stadt hat schon lange Menschen mit unterschiedlichen Essgewohnheiten: von türkischen Familien, die seit Jahrzehnten hier leben, bis zu jungen Leuten, die nachhaltig leben wollen. Und genau hier trifft vegan auf lokale Realität. In den Kneipen an der Hauptstraße gibt es mittlerweile vegane Currywurst. In der Grundschule wird veganer Mittagssnack angeboten – nicht weil es trendy ist, sondern weil Eltern es verlangen. Und in den Läden entlang der Hohenstraße findest du neben Döner-Buden auch Bio-Obst mit veganen Snacks. Das ist kein Zufall. Es ist die Folge von Menschen, die einfach fragen: Warum nicht?

Nachhaltigkeit, die Idee, Ressourcen schonend zu nutzen und zukunftsfähig zu leben, ist hier kein abstraktes Konzept. Sie wird sichtbar – in den Gemeinschaftsgärten, wo Nachbarn gemeinsam Gemüse anbauen, oder in der Initiative, die alte Rezepte aus der Türkei mit pflanzlichen Zutaten neu interpretiert. Und ja, es gibt auch Menschen, die vegan leben, weil sie gesund bleiben wollen – oder weil sie Tiere lieben. Aber in Oer-Erkenschwick wird das nie isoliert betrachtet. Es verbindet sich mit Integration, mit Wirtschaft, mit der Frage: Wie wollen wir zusammenleben?

Die Stadt hat keine großen veganen Restaurants wie Köln oder Düsseldorf. Aber sie hat etwas Echtes: eine stille, aber wachsende Veränderung im Kopf der Menschen. Du findest sie in der Bäckerei, die jetzt auch veganen Brotlaib anbietet. In der Kita, wo Kinder lernen, dass Gemüse nicht nur grün ist, sondern auch lecker. In den Gesprächen auf dem Markt, wo jemand fragt: Wo krieg ich hier veganen Joghurt? – und der Verkäufer antwortet: Im Supermarkt nebenan, aber ich hab auch einen im Kühlschrank.

Diese Seite sammelt Geschichten, die genau das zeigen: Wie Veganismus hier nicht als Fremdkörper wirkt, sondern sich in die Struktur der Stadt einfügt. Du findest Artikel über lokale Initiativen, über Familien, die umgestellt haben, über Läden, die sich verändert haben – und auch über die Fragen, die noch offen sind. Es geht nicht darum, dich zu überzeugen. Es geht darum, dich wissen zu lassen: Das hier passiert wirklich. Und es passiert mit dir.

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