Ein Umweltaktivist, eine Person, die sich aktiv für den Schutz der Natur und die Verbesserung der Umweltbedingungen einsetzt ist kein Mythos aus großen Städten – er lebt auch hier, in Oer-Erkenschwick. Es sind Nachbarn, Lehrer, Rentner und Jugendliche, die sich gegen Lärm, Verschmutzung und versiegelte Flächen wehren. Sie organisieren Reinigungsaktionen am Rande der Emscher, fordern mehr Bäume in den Straßen und drängen die Stadtverwaltung auf klimafreundliche Entscheidungen. Diese Menschen tun das nicht, weil es trendy ist – sie tun es, weil sie sehen, wie sich ihre Heimat verändert.
Was viele nicht wissen: Oer-Erkenschwick hat einen der höchsten Anteile an Menschen mit türkischem Migrationshintergrund in ganz Nordrhein-Westfalen. Und viele von ihnen bringen eigene Traditionen des Umgangs mit Natur mit – von Hausgärten bis hin zu gemeinsamen Pflegeaktionen in Parks. Das macht die Umweltbewegung hier einzigartig: Sie ist nicht nur politisch, sie ist auch kulturell verankert. Ein Umweltschutz, die Praxis, natürliche Ressourcen zu bewahren und Umweltbelastungen zu reduzieren wird hier nicht als Fremdwort verstanden, sondern als Teil des täglichen Lebens. Und das spiegelt sich in den Projekten wider, die in den Artikeln dieser Seite dokumentiert sind – von der Frage, warum ein bestimmtes Kennzeichen wie ÖHR nie geändert wurde, bis hin zu den Geschichten von Familien, die seit Generationen hier leben und jetzt für ihre Kinder kämpfen.
Es geht nicht nur um Mülltrennung oder Fahrradwege. Es geht um Nachhaltigkeit, die Fähigkeit, Ressourcen so zu nutzen, dass sie auch für zukünftige Generationen verfügbar bleiben. Wer hier lebt, weiß: Die Industrie hat diese Stadt geprägt – und jetzt muss sie sie neu gestalten. Die Bürgermeisterin, die im Jahr 2024 ihr Amt antrat, hat das erkannt. Die Eltern, deren Kinder in der Grundschule lernen, dass Umweltbewusstsein nicht nur in der Schule, sondern auch im Viertel zählt – sie machen den Unterschied. Und die Leute, die im Herzen von Oer-Erkenschwick alte Bäume retten, statt sie zu fällen – die zeigen, dass Veränderung nicht von oben kommt, sondern von unten.
Du findest hier keine theoretischen Abhandlungen. Du findest echte Geschichten: von Menschen, die sich wehren, zusammenarbeiten, protestieren und manchmal einfach nur einen Baum pflanzen. Von Aktionen, die klein wirken, aber langfristig Großes bewirken. Von einer Stadt, die nicht perfekt ist – aber versucht, besser zu werden. Und wenn du hier liest, was passiert, dann verstehst du: Umweltaktivismus ist nicht etwas, das andere tun. Er ist etwas, das hier jeder mitmacht – ob er es merkt oder nicht.
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