Integration in Oer-Erkenschwick: Wie Gemeinschaften wachsen

Integration ist kein Ziel, das man erreicht, sondern ein Prozess, der jeden Tag neu geschrieben wird. In Integration, der Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen in einer Gemeinschaft. Auch bekannt als soziale Eingliederung, geschieht sie nicht in Ministerien, sondern in Kitas, an Arbeitsplätzen und beim Bäcker um die Ecke. In Oer-Erkenschwick ist das besonders deutlich: Mit einem türkischen Bevölkerungsanteil von über 40 % ist die Stadt ein lebendiges Beispiel dafür, wie Migration nicht nur Zahlen verändert, sondern Kultur, Sprache und Alltag neu formt.

Die türkische Gemeinschaft, eine der größten und stabilsten Migranten-Gruppen in Nordrhein-Westfalen. Auch bekannt als deutsch-türkische Bevölkerung, ist hier seit Jahrzehnten verwurzelt – nicht als Gast, sondern als Teil der Stadt. Viele Familien leben seit den 1960er-Jahren hier, ihre Kinder gehen in die gleichen Schulen wie die Enkel der ersten Einwanderer. Das ist keine Statistik, das ist Alltag. Und es hat Auswirkungen: Auf die Sprache, die Lebensmittel, die Feste, die Musik – und sogar auf die Politik. Wer in Oer-Erkenschwick Bürgermeister wird, muss verstehen, dass Integration keine Frage der Herkunft ist, sondern der Teilhabe. Auch der Ausländeranteil, der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund in einer Gemeinde. Auch bekannt als Fremdbevölkerungsquote, ist hier höher als in vielen Großstädten – nicht weil mehr Menschen kommen, sondern weil sie bleiben, bauen, heiraten und ihre Kinder großziehen. Das macht Oer-Erkenschwick zu einem Labor der Integration: Keine Theorie, keine Pilotprojekte – nur echtes Leben, mit all seinen Herausforderungen und Chancen.

Integration hat viele Gesichter. Sie ist die Mutter von Leonardo DiCaprio, die hier geboren wurde und Deutsch sprach, bevor sie nach Amerika zog. Sie ist Laura Linney, die als Kind Deutsch mit ihrer Oma sprach – und heute als Schauspielerin in Hollywood arbeitet. Sie ist der Bäcker, der Fladenbrot backt und gleichzeitig Kuchen für die Weihnachtsfeier der Schule backt. Sie ist der Bürgermeister, der weiß, dass ein guter Stadtplan nicht nur Straßen und Schulen berücksichtigt, sondern auch die Bedürfnisse von Menschen, die nicht mit demselben Dialekt aufgewachsen sind.

Was du hier findest, sind Geschichten, die zeigen, wie Integration wirklich funktioniert – nicht als politisches Konzept, sondern als tägliche Praxis. Du wirst lesen, warum Oer-Erkenschwick den höchsten türkischen Anteil in ganz NRW hat, wie Familien ihre Wurzeln bewahren und doch Teil der Stadt werden, und warum diese Mischung die Stadt stärker macht. Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, dass Menschen zusammenleben – und das tun sie hier, seit Generationen.

Sind die Türken in Oer-Erkenschwick nett? Was wirklich zählt

Sind die Türken in Oer-Erkenschwick nett? Die Antwort liegt nicht in Stereotypen, sondern in Alltagsgeschichten: von Nachbarn, die helfen, Kindern, die spielen, und Menschen, die einfach menschlich sind.

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