Dialekt Begrüßung: Wie man in Oer-Erkenschwick willkommen heißt

Ein Dialekt Begrüßung, eine regionale Art, jemanden zu begrüßen, die tief in der lokalen Kultur verwurzelt ist. Also known as Plattdeutsch, sie ist kein Überrest der Vergangenheit – sie lebt noch in den Straßen von Oer-Erkenschwick, auf dem Markt, in der Kneipe und bei Nachbarn, die sich morgens einfach Moien oder Hallo, wat gieht? sagen. In einer Stadt, die von Bergleuten, Fabrikarbeitern und Zuwanderern geprägt wurde, wurde Sprache nicht nur zum Reden benutzt – sie wurde zum Kleber der Gemeinschaft.

Der Ruhrgebietsdialekt, eine Mischung aus Westfälisch, Rheinisch und industrieller Alltagssprache hat seine eigenen Regeln. In Oer-Erkenschwick sagt man nicht einfach Hallo. Man sagt Moien, Hallo, wat gieht?, oder sogar Wie is dat? – und das nicht, weil man faul ist, sondern weil es passt. Diese Begrüßungen sind kein Zufall. Sie stammen aus einer Zeit, in der man sich nicht nur mit Worten, sondern mit Tonfall, Blick und Körperhaltung verstand. Wer Moien sagt, sagt nicht nur guten Tag – er sagt: Ich sehe dich, ich weiß, du arbeitest hart, und ich bin hier.

Der Westfälisch, ein Dialekt, der sich vom Ruhrgebiet bis nach Münster zieht und durch klare Konsonanten und kurze Sätze charakterisiert ist hat hier eine besondere Form angenommen. Er ist weniger klangvoll als im Münsterland, dafür direkter, trockener, mit einem Hauch von Humor. Die Begrüßungen sind kurz, aber voller Bedeutung. Ein Na, wat is dat für ne Kacke heute? ist kein Beschwerde, sondern eine Einladung zum Gespräch. Und wer das versteht, versteht Oer-Erkenschwick.

Diese Art zu begrüßen hat sich nicht verloren, weil sie nicht umsonst existiert. Sie ist Teil der Identität. Wer hier aufgewachsen ist, weiß: Wer mit einem klaren Moien kommt, ist kein Fremder. Wer mit Hallo, wat gieht? grüßt, hat sich schon eingekauft. Es geht nicht um Perfektion – es geht um Zugehörigkeit. Und das ist der Grund, warum du in den Artikeln hier nicht nur Sprachbeispiele findest, sondern auch Geschichten von Leuten, die diese Worte mit ihrem Leben verknüpft haben: von Großeltern, die im Bergwerk Moien sagten, von türkischen Familien, die den Dialekt an ihre Kinder weitergaben, von jungen Leuten, die ihn wiederentdecken, weil er sie verbindet – nicht nur mit der Stadt, sondern mit den Menschen, die sie geprägt haben.

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