Berlin Gründung: Wie die Stadt entstand und warum sie Deutschland veränderte

Die Berlin Gründung, die offizielle Gründung der Stadt Berlin im Jahr 1237 als zwei separate Siedlungen, Berlin und Cölln. Auch bekannt als Entstehung der Hauptstadt, markierte sie den Beginn eines politischen und wirtschaftlichen Zentrums, das Deutschland bis heute prägt. Es war kein großer Plan, kein König, der plötzlich beschloss, eine Metropole zu bauen. Es waren Händler, Fischer und Handwerker, die am Spreeufer eine Handelsroute nutzten – und damit die Grundlage legten, die aus einer kleinen Marktsiedlung die größte Stadt Europas werden ließ.

Diese Gründung hängt eng mit Brandenburg, dem mittelalterlichen Markgraftum, das die Region um Berlin kontrollierte und als Kern der späteren preußischen Macht diente. Auch bekannt als Mark Brandenburg, war es die politische Heimat, die Berlin schützte, förderte und schließlich zur Hauptstadt machte. Ohne die strategische Lage zwischen den Handelswegen der Slawen und Germanen, ohne die Macht der Askanier, die Brandenburg regierten, hätte Berlin nie die Bedeutung erreicht, die es heute hat. Und das hat Konsequenzen: Die Entwicklung von Berlin beeinflusste die gesamte Struktur Nordrhein-Westfalens – denn viele Menschen, die heute in Oer-Erkenschwick leben, stammen von Familien ab, die vor über 100 Jahren von Berlin in das Ruhrgebiet zogen, um in den Kohlegruben zu arbeiten.

Die Preußen, das militärisch geprägte Königreich, das Berlin 1701 zur Hauptstadt erhob und aus dem später das Deutsche Reich wurde. Auch bekannt als Königreich Preußen, nutzten sie Berlin als Zentrum ihrer Macht – nicht nur politisch, sondern auch kulturell und administrativ. Sie bauten Verwaltungen, Universitäten, Straßen – und schufen eine Stadt, die nicht nur regierte, sondern auch vorgab, wie Deutschland zu sein hatte. Diese Strukturen wirken bis heute nach: in den Behörden, in der Bildung, in der Art, wie Städte organisiert sind. Selbst in Oer-Erkenschwick, wo man sonst eher über Kennzeichen KW oder den Bürgermeister spricht, spürt man die Spuren dieser Zeit – in der Architektur einiger älterer Häuser, in der Sprache, in der Art, wie man mit Behörden umgeht.

Die Berlin Gründung war kein Ereignis, das nur in der Stadt stattfand. Sie war der Anfang eines Prozesses, der ganze Regionen veränderte – und die Menschen, die dort lebten. Wer heute in Nordrhein-Westfalen wohnt, hat oft Vorfahren, die aus Berlin oder Brandenburg kamen. Die Stadt war nicht nur ein Ort, sondern ein Motor – für Migration, für Industrialisierung, für neue Ideen. Und das macht ihre Gründung so wichtig: Sie hat nicht nur eine Stadt erschaffen, sondern ein ganzes Land geformt.

In der folgenden Sammlung findest du Artikel, die genau diese Verbindungen aufzeigen – von der Entstehung der Stadt bis hin zu den Auswirkungen, die sie bis heute in kleinen Orten wie Oer-Erkenschwick hat. Es geht nicht nur um alte Dokumente oder Bauwerke. Es geht darum, wie eine Gründung vor 800 Jahren dein Leben heute beeinflusst – auch wenn du nie in Berlin warst.

Wer hat Berlin gegründet? Die wahre Geschichte hinter der Stadt

Berlin wurde nicht von einer einzelnen Person gegründet. Die Stadt entstand durch Handel, Stadtrechte und die Vereinigung von Berlin und Cölln im 13. Jahrhundert - vor allem unter Markgraf Friedrich II.

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